| Stadtwappen Plön | Geographische Lage |
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| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Kreis: | Plön |
| Koordinaten: | 54° 10′ N, 10° 25′ O |
| Höhe: | 28 m ü. NN |
| Fläche: | 35,94 qkm |
| Einwohner (Stand 31.12.2006): | 12.873 |
| Bevölkerungsdichte: | 358 Einwohner je qkm |
| Postleitzahl: | 24301–24306 |
| Vorwahl: | 04522 |
| KFZ-Kennzeichen: | PLÖ |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 57 057 |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Schlossberg 3/4 24306 Plön |
| Webpräsenz: | www.ploen.de |
Lage
Plön ist die Kreisstadt des Kreises Plön in Schleswig-Holstein und hat etwa 13.000 Einwohner. Sie liegt direkt am größten Binnensee Schleswig-Holsteins, dem Großen Plöner See. Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde.
Die in die hügelige Seenlandschaft der Holsteinischen Schweiz eingebettete Stadt hat auch touristische Bedeutung.
Nach der Stichwahl vom 21. November 2004 ist Jens Paustian Bürgermeister der Stadt Plön.
Geschichte
Vor mehr als 1000 Jahren wurde die Burg Plune von einem slawischen Herrscher errichtet. 1075 lockte hier Kruto den Nakoniden Budivoj ins "castrum plunense" (Helmold von Bosau), belagerte ihn und ließ die Belagerten, als sie sich unter dem Versprechen freien Abzugs ergaben, erschlagen. Im Jahre 1236 erhielt Plön das Lübische Stadtrecht verliehen. 1561-1729 war Plön Residenz des Herzogtums Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön. Mitte des 19. Jahrhunderts weilte der dänische Kronprinz einige Jahre zur Sommerfrische im Schloss, das seither seinen weißen Putz mit dem grauen Dach zeigt. 1867 wurde Plön nach in Kraft treten der preußischen Verwaltungsreform Kreisstadt. Die Hohenzollern-Prinzen erhielten ihre schulische Ausbildung zum Teil in Plön. Die Prinzeninsel ist heute noch im Besitz des Hauses Hohenzollern.
Ab Mitte April 1945 hielten sich Teile der letzten Reichsregierung, sowie der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Karl Dönitz, im Barackenlager der Kaserne Stadtheide auf. Am 1. Mai verkündete Dönitz, dass Hitler gefallen sei und ihn zum Nachfolger bestimmt habe. Am 2. Mai floh die neue Geschäftsführende Reichsregierung vor den herannahenden britischen Truppen weiter nach Flensburg.
Seit 1868 war das Plöner Schloss preußische Kadettenanstalt. Nach dem ersten Weltkrieg wurde daraus ein Internat, das 1933-1945 als Nationalpolitische Erziehungsanstalt diente. Seit 1946 war es wieder staatliches Internat. Es wurde 2001 unter der Landesregierung von Heide Simonis geschlossen und an den Optikerkonzern Fielmann verkauft. Dieser hat dort nach umfangreichen Restaurationsarbeiten im Oktober 2006 eine Akademie für das Optikerhandwerk eröffnet.
Relikte des Kalten Kriegs finden sich als Sprengschächte und Stecksperren in der Fünf-Seen-Allee im Gebiet der ehemaligen Fünf-Seen-Kaserne, Plön-Stadtheide.
Verkehr
Durch Plön führt die Bahnstrecke Kiel-Lübeck, die Züge verkehren stündlich in jede Richtung. Der Bahnhof Plön wurde durch die Fernsehserie "Kleinstadtbahnhof Lüttin", welche hier spielte deutschlandweit bekannt. Die Stadt ist Knotenpunkt der Bundesstraßen B 76 (Ost-West-Verlauf) und der B 430 (Südwest-Nordost-Verlauf).
Kultur
Sehenswürdigkeiten
Der Parnaßturm ist ein 1888 vom Plöner Verschönerungsverein auf einem Steinsockel als Aussichtsturm errichteter 20 m hoher Stahlfachwerkturm bei Plön.
Er ist von April bis Oktober geöffnet.
Museen
In Plön befinden sich das Museum des Kreises Plön mit der Norddeutschen Glassammlung, das Naturpark-Haus, das Prinzenhaus zu Plön und die Fritz-During-Stiftung im Kreis Plön.
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Quellen : www.wikipedia.de