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Stadtwappen Wuppertal  Geographische Lage  
Bundesland:  Nordrhein-Westfalen 
Kreis:  Kreisfreie Stadt 
Koordinaten:  51° 16′ N, 7° 11′ O  
Höhe:  100-350 m ü. NN  
Fläche:  168,41 qkm  
Einwohner (Stand 31.12.2006):  358.330 
Bevölkerungsdichte:  2128 Einwohner je qkm  
Postleitzahl:  42001–42399 
Vorwahl:  0202  
KFZ-Kennzeichen: 
Gemeindeschlüssel:  05 1 24 000 
Webpräsenz:  » www.wuppertal.de  


Lage

Wuppertal liegt in einem Bogen der Wupper entlang der Grenze zum Niederbergischen im Norden und den Oberbergischen Hochflächen im Süden. Aufgrund der erheblichen Höhenunterschiede innerhalb des Stadtgebiets gibt es zahlreiche steile Straßen und viele Treppen. Daher gilt Wuppertal als die Stadt Deutschlands mit den meisten öffentlichen Treppen. Wuppertal wurde wegen seiner zahlreichen steilen, geraden Straßen (zum Beispiel in der Elberfelder Nordstadt) auch als „San Francisco“ Deutschlands bezeichnet.
Die Länge der Stadtgrenze beträgt 94,5 Kilometer, die Länge der Wupper im Stadtgebiet 33,9 Kilometer. Höchster Punkt im Stadtgebiet ist Lichtscheid mit 350 Meter über NN, der tiefste Punkt im Stadtgebiet liegt an der Wupper bei Müngsten mit 100 Meter über NN.

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Die Stadt Wuppertal wurde zum 1. August 1929 durch Vereinigung der kreisfreien Städte Elberfeld (Großstadt seit etwa 1883) und Barmen (Großstadt seit etwa 1884), der Städte Cronenberg, Ronsdorf und Vohwinkel sowie des Ortsteils Beyenburg der damaligen Stadt Lüttringhausen (heute zu Remscheid gehörig) unter dem Namen „Barmen-Elberfeld“ als kreisfreie Stadt gegründet. Im Jahr 1930 erfolgte nach einer Bürgerbefragung die Umbenennung in Wuppertal, womit die geographische Lage der Stadt an der Wupper zum Ausdruck gebracht wurde.
Diese Städtefusion spiegelt sich auch heute noch im Stadtbild wider. So hat Wuppertal nach wie vor zwei größere urbane Zentren (Elberfeld und Barmen) und fünf weitere Stadtteile (Beyenburg, Cronenberg, Langerfeld, Ronsdorf und Vohwinkel) mit überwiegend kleinstädtischen Elementen. Von nahezu jedem Ort aus lässt sich in kurzer Zeit eine erholsame Grünzone oder ein ausgedehntes Waldgebiet auf den Höhen erreichen

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an Wuppertal:
Hattingen, Sprockhövel, Schwelm und Ennepetal (alle Ennepe-Ruhr-Kreis), Radevormwald (Oberbergischer Kreis), Remscheid und Solingen (beides kreisfreie Städte) sowie Haan, Mettmann, Wülfrath und Velbert (alle Kreis Mettmann)

Geschichte

Erste Spuren von Menschen im Tal der Wupper gehen auf das Jahr 1000 v. Chr. zurück. Eine zwei Mal drei Meter große bronzezeitliche Fundstelle mit Bruchstücken von Keramik wurde im Jahr 2003 bei Erdarbeiten unter dem Deweerth'schen Garten in Elberfeld entdeckt.
Die ursprünglichen Städte der heutigen Stadt Wuppertal entstanden etwa um die erste Jahrtausendwende. Sie wurden wie folgt erstmals urkundlich erwähnt: Cronenberg 1050, Barmen 1070, Elberfeld 1161, Schöller 1182, Ronsdorf 1246, Beyenburg 1298, Langerfeld 1304, Dönberg 1355 und Vohwinkel 1356. Die Gemeinden gehörten überwiegend zum Herzogtum Berg.
Elberfeld wurde ab 1444 als „Freiheit“ bezeichnet und hatte damit eine städtische Ratsverfassung. Die Siedlung an sich ist jedoch deutlich älter, sie entstand vielleicht schon in fränkischer Zeit, spätestens aber im Zusammenhang mit der Burg Elberfeld, die 1176 erstmals erwähnt wurde. Das Stadtprivileg wurde jedoch erst 1610 erteilt und 1623 erweitert. Am 22. Mai 1687 zerstörte ein Stadtbrand 350 Häuser und das gesamte Ortszentrum, erst 1707 wurde das Rathaus neu aufgebaut. Nach dem Übergang an Preußen 1815 wurde Elberfeld Sitz eines Landkreises, der aus den Bürgermeistereien Elberfeld und Barmen gebildet wurde. Ihm wurden 1820 die Gemeinden des Landkreises Mettmann angegliedert.
Barmen wuchs aus verschiedenen Orten und Gehöften zusammen. Hauptort war Gemarke. 1808 wurde Barmen zur Stadt erhoben und gehörte ab 1815 zum Landkreis Elberfeld. Die Bürgermeisterei Barmen bestand aus der Stadt Gemarke, dem Flecken Wupperfeld (ab 1780 entstanden), den Dörfern Heckinghausen, Rittershausen und Wichlinghausen, dem Weiler Karnap und 58 kleineren Ortschaften und Gehöften.
1861 schieden Elberfeld und Barmen aus dem Landkreis Elberfeld aus und wurden kreisfreie Städte. Der verbleibende Rest des Landkreises Elberfeld wurde in Landkreis Mettmann (ab 1929 Landkreis Düsseldorf-Mettmann und ab 1975 erneut Kreis Mettmann) umbenannt.
Ab 1885 wurden im Stadtkreis Barmen nur noch sieben Wohnplätze unterschieden: Stadt Barmen, Hatzfeld, Lichtenplatz, Westen, Heckinghausen, Heidt, Karnap. 1922 erfolgte die Eingliederung der Gemeinden Langerfeld und Nächstebreck. In Elberfeld unterschied man 1885 insgesamt 20 Wohnplätze: Stadt Elberfeld, die Weiler Arrenberg, Hahnerberg, Hipkenberg, Ruthenbeck, Steinbeck, Stockmannsmühle, Theishahn, Uellendahl, Weinberg, Wolfshahn und Wüstenhof, ferner einzelne Häuser sowie Funkloch. Später wurden weitere Güter erworben, so etwa Buchenhofen, Evertsaue, Kirbeberg und Schloss Lüntenbeck.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt durch schwere Angriffe der Alliierten (zweimal mit mehreren tausend Toten) zu großen Teilen zerstört. Die historische Bausubstanz in den urbanen Hauptzentren wurde bis auf wenige Ausnahmen zerstört oder so schwer beschädigt, dass etliche sehenswerte Gebäude der Gründerzeit abgerissen werden mussten. Zum Opfer fielen kulturhistorisch bedeutende Gebäude wie beispielsweise die Barmer Stadthalle und das weltweit zweite Planetarium, aber auch hunderte der alten Bürgerhäuser.
Die heute von vielen als unattraktiv empfundenen Zentrumsbereiche Elberfelds und Barmens verdanken ihr Aussehen dieser Zerstörung und den vermeintlich „modernen“ Bauplanungen der 1950er Jahre, die vor allem die schnelle Errichtung von funktionellen wie schnörkellosen Baukörpern und die Schaffung breiter Straßenschneisen für den wachsenden Individualverkehr im Blick hatten. Überlegungen, auch das schwer zerstörte Schwebebahngerüst abzureißen, wurden schnell verworfen.
Die Stadt konnte insgesamt einen guten Neuanfang machen. Die Textilindustrie war bis weit in die siebziger Jahre wesentlicher wirtschaftlicher Faktor der Stadt, bis diese durch die Globalisierung des Textilmarktes an Bedeutung verlor. Weltweit führend ist Wuppertal heute vor allem noch in der Werkzeugfertigung.
Der Strukturwandel machte Wuppertal als Industriestadt ähnlich wie den Ruhrgebietsstädten schwer zu schaffen. Während das Ruhrgebiet seit den 1980er Jahren öffentliche Mittel für den Strukturwandel zur Verfügung gestellt bekam, wurde Wuppertal mit seinen gleichgelagerten Problemen von Seiten der Landesregierung fast vollkommen allein gelassen. Erst durch den großen persönlichen Einsatz der Wuppertaler Oberbürgermeister Hans Kremendahl und Peter Jung in Form von politischer Arbeit und medienwirksamen Protestaktionen findet allmählich ein Umdenken statt.
Im Zuge der Gemeindereform 1975 wurden weitere Gebiete nach Wuppertal eingegliedert. Damit erreichte das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.

Wirtschaft

Die industrielle Entwicklung wurde im 19. Jahrhundert durch die Textilindustrie geprägt. So hat auch das Zeichen der Bleicher - idS Textilveredlung Eingang in das Stadtwappen gefunden. Heute sind die Industriezweige Chemie, Maschinenbau und Elektrotechnik vorherrschend. Zudem gibt es Verlage und Landwirtschaft. In Cronenberg haben einige führende Unternehmen der Werkzeugindustrie ihren Sitz. 26 Wuppertaler Unternehmen haben sich mit der Stadt Wuppertal zur Wuppertal Marketing GmbH zusammengeschlossen. Mehrere Inhaber und Führungskräfte von Wuppertaler Unternehmen werben als Wuppertal-Botschafter für ihre Stadt.
Die Arbeitslosenquote beträgt zurzeit 12,3 Prozent (Stand: Juni 2007)

Schulden
Die Stadt hat aktuell 451 Mio. € Schulden. (Stand: 31. August 2005)

Bauvorhaben
Schon seit 1991 ist im Auftrag der Stadt und der Stadtwerke ein Entlastungssammler Wupper in Bau, die meisten Arbeiten werden unter Tage durchgeführt. Dieses Bauwerk wird parallel zur Wupper verlaufen und in diesem Abwasserkanal soll das Oberflächenwasser bzw. das Regenwasser gesammelt und der Kläranlage zugeführt werden. Dadurch soll vermieden werden, dass verschmutztes Wasser in den Fluss gelangt. Die Fertigstellung dieses Bauwerk sollte bis 2010 erfolgen, ist aber vom Abschluss des Bauprojektes Döppersberg abhängig, so dass eine Verzögerung der Fertigstellung wahrscheinlich wird.
Der Döppersberg, größter Verkehrsknotenpunkt in der Innenstadt Elberfelds, soll neu gestaltet werden. Seit den späten 1990er Jahren sind dort sämtliche Sanierungsarbeiten auf einen niedrigen Stand herunter gefahren. Nach dem zunächst unklar war, wie die Finanzierung gestaltet werden sollte, erfolgte im September 2006 die Zusage für Finanzmitteln des Landes, so dass nun ab 2009 die Bauarbeiten beginnen können.
Die größte Baustelle eines privaten Investors in Wuppertal ist zurzeit der Bau der Hauptverwaltungen der Barmenia Versicherungen an der Kronprinzenallee. Bis Anfang 2010 entstehen hier drei neue Gebäudetrakte und bieten künftig bis zu 1.550 Mitarbeitern Platz.

Infrastruktur

Eisenbahn
An das Eisenbahnnetz ist Wuppertal gut angebunden. Die Stadt liegt an der Eisenbahnstrecke Köln - Hagen beziehungsweise Düsseldorf - Hagen und ist Fernverkehrshalt. Der Hauptbahnhof befindet sich im Stadtteil Elberfeld, die RegionalBahn-Züge und einige RegionalExpress-Züge halten auch in Oberbarmen, Barmen, und in Vohwinkel. Daneben gibt es noch die Haltepunkte der S-Bahn in Langerfeld, Unterbarmen, Steinbeck, Zoologischer Garten und Sonnborn.
Die Linien, die das Tal durchqueren sind: RE4, RE7, RE13, RB47, RB48, S8, S9, S11 sowie alle 30 Minuten jeweils ein ICE (bzw., IC, EC, NZ) pro Richtung.
Mit Ausnahme der Strecke von Wuppertal nach Remscheid (und weiter nach Solingen, RB47) und der Strecke der Prinz-Wilhelm-Bahn nach Essen (S9) sind sämtliche auf Wuppertaler Stadtgebiet von der oben genannten Hauptstrecke abzweigenden Äste mittlerweile stillgelegt. Zu nennen sind hier unter anderen die Rheinische Strecke (Nordbahn), die Burgholzbahn, auch „Samba“ genannt, die Kohlenbahn, die Wuppertalbahn, die Korkenzieherbahn und weitere. Somit sind von einstmals 31 Bahnhöfen und Haltepunkten auf Wuppertaler Gebiet noch zehn in Betrieb, davon neun Bahnhöfe auf der Hauptstrecke. Seit einiger Zeit kümmert sich der private Verein Wuppertal Bewegung darum, die Rheinische Strecke für Radfahrer, Fußgänger und Skater nutzbar zu machen und dabei gleichzeitig die zahlreichen Tunnels und Viadukte vor dem Verfall zu bewahren.


Autobahnen
Die Stadt Wuppertal ist gut an das Verkehrsnetz angebunden. Durch das Stadtgebiet führt die A 46, die von Düsseldorf kommend am nördlichen Stadtrand entlangführt und im Osten des Wuppertaler Stadtgebiets beim Autobahnkreuz Wuppertal-Nord auf die von Köln kommende Bundesautobahn A 1 in Richtung Dortmund trifft. Dort beginnt ebenfalls die nach Münster führende A 43.

Bundesstraßen
An Bundesstraßen führen die B 7, die B 51, die B 224, die in Wuppertal-Vohwinkel beginnt und Richtung Norden weiter verläuft, und die B 228 durch Wuppertal. Die B 7 ist die Hauptverkehrsachse der Stadt, denn sie verbindet seit 1788 die Stadtteile Barmen und Elberfeld.

Nahe gelegene Flughäfen
Von Wuppertal aus sind mehrere Flughäfen in kurzer Zeit zu erreichen: Flughafen Düsseldorf International in weniger als 40 Minuten und Flughafen Köln-Bonn und Flughafen Dortmund in ca. 45 Minuten. Die Zeitangaben beziehen sich alle auf Wuppertal-Elberfeld.

Öffentlicher Personennahverkehr
Die Wuppertaler Stadtwerke AG betreiben neben der weltberühmten Schwebebahn ein Stadtbusnetz mit CityExpress- und normalen Stadtlinien. In die Nachbarstädte fahren Städteschnellbusse. Bis 1987 fuhren auch zahlreiche Straßenbahnlinien durch die Stadt. Außerdem gab es im vergangenen Jahrhundert die Barmer Bergbahn, eine Zahnradbahn, die zwischen Toelleturm und und der Straße Am Clef in Barmen verkehrte.
Der aktuelle Fuhrpark der Wuppertaler Stadtwerke AG besteht aus ca. 280 Bussen auf ca. 60 Linien (600-649 sowie 332, 669 und die CE-Linien CE61, 62, 64, 65). Jährlich kommen neue, moderne Busse dazu und alte Hochflur-Busse werden ausgetauscht. Der älteste noch betriebsbereite Bus der Wuppertaler Stadtwerke AG ist der SG 292 aus dem Jahre 1988 mit der Nr. 8864. Die Busse werden zu einem großen Teil in dem Betriebshof Varresbeck im Westen, aber auch im Betriebshof Nächstebreck im Nordosten unterhalten.
Alle Verkehrsmittel in Wuppertal sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) zu benutzen.

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Politik

In Elberfeld gab es bereits ab 1444 eine städtische Ratsverfassung mit einem Bürgermeister, einem Rat, einem Schultheißen und Schöffen. Nach der offiziellen Stadterhebung 1610 leitete ein herzoglicher Amtmann jährlich am 1. Mai die Wahlen zum Bürgermeister, zu den Ratsverwandten (Senatoren) und den Beigeordneten. Ab 1807 wurde die Stadtverwaltung nach französischem Vorbild eingeführt. Ab 1845 galt die rheinische Gemeindeordnung, ab 1857 die rheinische Städteordnung. An der Spitze der Stadt stand in der Folgezeit der Oberbürgermeister.
In Barmen wurde nach der Stadterhebung 1808 zunächst die Munizipalverfassung mit einem Direktor an der Spitze der Stadt eingeführt. Ihm standen zwei Beigeordnete und 20 Munizipalräte zur Seite. 1809 leitete ein Maire die Stadt und später ein Bürgermeister. Spätestens seit 1861, als Barmen zur kreisfreien Stadt erhoben wurde, leitete ein Oberbürgermeister die Stadt.
Nach der Vereinigung zur neuen Stadt Barmen-Elberfeld leitete der bisherige Barmer Oberbürgermeister zunächst die Gesamtstadt. Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt. Er war ehrenamtlich tätig. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. Diese Regelung galt bis 1996, dann wurde die Doppelspitze aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird direkt vom Volk gewählt. Zur Zeit ist Peter Jung (CDU) Oberbürgermeister von Wuppertal.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weltberühmt ist die Stadt für ihre Schwebebahn.
Weitere Sehenswürdigkeiten:
- das Von der Heydt-Museum: es liegt in der Elberfelder Innenstadt und ist ein international bedeutendes Museum für Kunst und Gemälde. Hier wurden unter anderem Gemälde von Picasso prämiert und ausgestellt.
- das Bergische Straßenbahnmuseum: es liegt in Cronenberg-Kohlfurt und beherbergt einige der alten Straßenbahnen, die bis 1988 durch das Tal der Wupper fuhren. Zudem ist es die kleinste Straßenbahnstrecke der Welt, denn die Bahnen haben, obwohl sie kein öffentliches Nahverkehrsmittel mehr sind, einen für die Besucher des Museums festgeschriebenen Fahrplan.
- das Uhrenmuseum Wuppertal: es liegt ebenfalls in der Elberfelder Innenstadt und ist ein international angesehenes Museum, da es die allerersten Versuche von Uhren sowie Beispiele von uralten Sanduhren, Sonnenuhren, Wasseruhren etc. enthält. Bis zu fünf Mal pro Tag läutet hier ein Glockenspiel. Zudem hängt an der Ecke des Museums die weltweit einzigartige Drei-Räder-Uhr und daneben die weltweit erste Bevölkerungsuhr.
- das Friedrich-Engels-Haus: mittlerweile ein Museum, das neben der B 7 nahe der Grenze von Elberfeld und Barmen liegt. Es gehörte der Familie Engels und stand dem im Zweiten Weltkrieg zerstörten Geburtshaus von Friedrich Engels gegenüber, einem Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus.
- das Brauhaus: es befindet sich in der ehemaligen Badeanstalt Barmen und zieht heute täglich Besucher aus der Umgebung an.
- der Zoo Wuppertal: ein landschaftlich reizvoller Tierpark mit uraltem Baumbestand und viel Natur. Hier gibt es, europaweit einzigartig, ein Tapir-Haus mit Unterwasser-Beobachtung, sowie die Hauptattraktionen Elefantenhaus, Menschenaffenhaus, Großkatzengehege und Vogel-Freiflughalle. Zum 125. Jubiläum des Zoos veranstaltete die Stadt Wuppertal die Pinguinale.
- die historische Stadthalle: sie liegt am Johannisberg in Elberfeld und gilt als eine der akustisch besten Veranstaltungshallen der Welt. Hier fanden 2004 und 2005 auch Castings zu „Deutschland sucht den Superstar“ statt. Weiteres siehe Stadthalle Wuppertal.
- das Briller Viertel: Es liegt im Stadtbezirk Elberfeld-West und ist eines der größten und homogensten Villenviertel Europas. Es wird geprägt von zahlreichen Villen, die oftmals architektonisch, stadtgeschichtlich und städtebaulich einen unschätzbaren Wert haben.

Theater und Musik
Zu den städtischen Wuppertaler Bühnen gehören das Opernhaus im Stadtteil Barmen (1907 erbaut, im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, bis 1956 wieder aufgebaut, seit 2003 wegen Renovierung geschlossen, Wiedereröffnung voraussichtlich 2008/09) und das Schauspielhaus im Stadtteil Elberfeld (erbaut 1966). Neben einem Opern- und Schauspielsensemble hat auch das für avantgardistische Choreographien weltweit bekannte Tanztheater Pina Bausch seinen Sitz bei den Wuppertaler Bühnen.
Weitere Theater sind die „Comödie Wuppertal am Karlsplatz“, „Müllers Marionettentheater“, das Forum Maximum im Rex-Theater, das „TiC Theater in Cronenberg“ sowie zahlreiche weitere Theaterensembles ohne eigene Spielstätte wie beispielsweise das „Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater“, das „Griechische Theater Wuppertal“ und „Das Vollplaybacktheater“.
Die Stadt Wuppertal unterhält das Sinfonieorchester Wuppertal, das 1919 aus den beiden Orchestern von Barmen und Elberfeld hervorgegangen ist.
Weitere überregional bekannte Orchester und Musikvereine sind das „Akkordeon-Orchester Wupperspatzen e.V.“, das „Bundesbahn-Orchester Wuppertal“, das „Kammerorchester Wuppertal“, die „Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal“ und der „Orchesterverein Bayer Wuppertal“. Ferner gibt es eine Vielzahl von Chören, darunter den überregional bekannten Knabenchor Wuppertaler Kurrende. Dienstsitz des Landespolizeiorchester Nordrhein-Westfalen ist auf dem Lichtscheid.
Im Bereich des freien Jazz hat Wuppertal einen besonderen Ruf, da sich hier bereits in den 1960ern ein Kraftfeld entwickeln konnte, das weit über Deutschland hinausstrahlte: Musiker um Peter Brötzmann und Peter Kowald werden zur ersten Generation des europäischen Free Jazz gezählt und spielten bald in ganz Europa. Seit den 1980ern erfuhren sie auch im amerikanischen „Mutterland des Jazz“ und in Japan Anerkennung. Auch anschließend hat das Tal originelle Improvisatoren wie Hans Reichel, Rüdiger Carl oder Gunda Gottschalk hervorgebracht. „Der Ort“, das ehemalige Atelier von Peter Kowald, beherbergt heute Musiker oder andere Artists in Residence.

Museen
Die Sammlung des Von der Heydt-Museums ist vor allem aus privaten Schenkungen der Wuppertaler Industrie des 19./20. Jahrhunderts hervorgegangen und birgt eine exzellente Sammlung mit Kunst vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Das Museum für Frühindustrialisierung dokumentiert am Geburtsort Friedrich Engels' den Beginn der industriellen Revolution.
Mit dem Fuhlrott-Museum besitzt Wuppertal ein regionales naturkundliches Museum.
Des Weiteren befinden sich in Wuppertal ein Völkerkundemuseum, ein Uhrenmuseum und ein Bibelmuseum sowie die Bergischen Museumsbahnen. Die Begegnungsstätte Alte Synagoge erinnert an die alte jüdische Gemeinde in Wuppertal.

Bauwerke
Wuppertal ist vor allem bekannt durch die weltberühmte, von Eugen Langen konstruierte und 1901 offiziell eröffnete Schwebebahn. Die 13,3 Kilometer lange Bahn ist technisch eigentlich eine Hängebahn und wurde schon bald nach ihrer Eröffnung zum Wahrzeichen der Stadt beziehungsweise der damaligen Städte. Ihr Tragegerüst wurde bis 2004 weitgehend und historisch werktreu erneuert; gleichzeitig wurden die Haltestellen umgebaut und modernisiert. Die Schwebebahn bleibt damit, nach über 100 Jahren Betriebszeit, ein hochmodernes, sicheres und verhältnismäßig schnelles Nahverkehrssystem, das täglich von über 75.000 Fahrgästen genutzt wird. Legendär ist die Geschichte des Elefanten Tuffi, der 1950 aus der Schwebebahn in die Wupper sprang.

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Medien

Rundfunk und Fernsehen
In Wuppertal befindet sich seit 1983 ein Studio des Westdeutschen Rundfunks (WDR), zuvor gab es dort nur ein Büro für das Bergische Land. In diesem Studio werden die Regionalsendungen für Hörfunk und Fernsehen des WDR produziert, die unter den Namen WDR 2 - Nachrichten für das Bergische Land (im Hörfunk) bzw. WDR Lokalzeit Bergisches Land (im Fernsehen) laufen.
Ferner sendet aus Wuppertal die Lokalradiostation Radio Wuppertal.

Printmedien
Als einzige lokale Tageszeitung erscheint der „General-Anzeiger“, die Wuppertaler Ausgabe der „Westdeutschen Zeitung“ (WZ). Diese Zeitung hat in Wuppertal neben Düsseldorf und Krefeld ein Pressehaus. Wuppertal ist somit- abgesehen von Saarbrücken- die einzige deutsche Großstadt mit nur einer Tageszeitung. Daneben gibt es in Wuppertal eine Vielzahl von regionalen Anzeigenblättern beziehungsweise Wochenmagazinen, darunter z.B. „Wuppertaler Rundschau“, „Ronsdorfer Sonntagsblatt“, „Ronsdorfer Wochenschau“, „Cronenberger Woche“, „Cronenberger Anzeiger“ und „Bergische Blätter“.

Einkaufsmöglichkeiten

Geprägt wird die Elberfelder Einkaufsmeile vor allem durch zwei große Einkaufszentren: die Rathaus-Galerie neben dem heutigen Verwaltungsgebäude und die City-Arkaden in der Nähe des Hauptbahnhofes. Die Elberfelder Einkaufszone stellt eine der ältesten und größten Deutschlands dar, wenn man vom Hauptbahnhof bis in Richtung "Karlsplatz" im Norden und das "Luisenviertel" im Westen schaut.
Die Rathaus-Galerie wurde 1994 eröffnet. Hier kann auf insgesamt drei Passagen, die allesamt aufgrund der bergigen Lage Eingänge in verschiedenen Höhen haben und in "Sternenform" angerichtet sind, geshoppt werden. Neuer sind die "City-Arkaden" ( Eröffnung 2001 ), die sich von der "City Elberfeld-Mitte" bis zur "City Elberfeld-Ost" schlängelt und dabei eine Straße überkreuzt. Hier kann auf vier Passagen eingekauft werden, wobei die untere Passage zu einem großen Teil von einem Akzenta-Markt und von einer Thalia-Buchhandlung beherrscht werden und sich in der oberen Passage eine Brücke zum großen Parkdeck befindet.
Die Barmer Shopping-Meile gilt als die älteste Großstadt-Einkaufszone der Welt, da Barmen um das 19. Jahrhundert zusammen mit Elberfeld eine der großen Industriestädte Deutschlands war. Am "Alten Markt" befindet sich ein kleines Einkaufszentrum mit u.a. einem Saturn-Markt, momentan entsteht parallel zur B7 ein großes, überdachtes Café.

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Quellen : www.wikipedia.de